Meinungen zur Rauchentwöhnung


Mai 2009


Ich habe 17 Jahre lang geraucht, zuletzt im Schnitt ca 25 Zigaretten am Tag. Da ich einen stressigen Beruf habe, dachte ich, es würde mir nie gelingen, mit dem Rauchen aufzuhören. Vor unserer Sitzung habe ich mir fast zwei Wochen Zeit genommen, um meine Entscheidung zu überdenken und die Vorteile aufzuschreiben. Das hat mir mit am meisten geholfen, standhaft zu bleiben. Nach unserer Sitzung war ich nicht frei von Entzugserscheinungen. Aber der Wille, aufzuhören, war stark genug, um den Weg zu gehen, der noch vor mir lag.

Inzwischen bin ich seit Mai 2009 "clean" und zwar so weit, dass ich verrauchte Räume und den Geruch von Zigaretten (an Menschen) ekelhaft finde.

Ich glaube, dass die Hypnose etwas bei mir bewirkt hat - vielleicht meinen Willen zu stärken oder Rauchen absurd zu finden o.ä.. Aber ich glaube auch, dass ich einen großen Teil des Jobs selber gemacht habe.
Der fing am nächsten Morgen an, als ich meine gewohnte Zigarette zum Kaffee nicht rauchen durfte/wollte, wie auch immer
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Viele Grüße aus dem Bremer Viertel

S.G. (33 J.) - Januar 2010



Oktober 2009 (e-mail)

Kleiner Status zum Nichtrauchen (Hypnose am 07.09.2009)

Das Neue Leben ist super! Ich habe nun X Situationen erlebt, in denen ich dachte: Und jetzt hätte ich sofort EINE geraucht. Will ich? NEIN, ich wollte in der Situation nicht rauchen und ich hatte auch kein Verlangen. Das ist eine herrliche Freiheit und Unabhängigkeit.

Ich kaufe mir gleich wieder ein Bund Möhren. Die esse ich momentan viel und außerdem mach' ich mindestens 2 x die Woche Sport. Vielen Dank für Alles!

LG aus Delmenhorst (M.K.)


15. September 2010 (e-mail)

Huuuuuhuuu, liebe Kerstin!

.... durch Zufall erinnerte ich mich am 07. September daran, dass ich an dem Tag "meinen Jahrestag" habe. Wobei ich sagen möchte, dass ich diesen Begriff für mich gar nicht etablieren möchte ;-), denn traurig bin ich nicht drum, jetzt "Frischluftatmerin" zu sein.

Ja, ich habe ganz doll an dich gedacht (!), dir gedanklich gedankt und an diesem Tag ganz viel Werbung für dich gemacht. Ja, dass das jetzt schon 1 Jahr her ist?! Viel passiert in diesem Jahr. Vielen Dank noch mal.

LG aus Delmenhorst (M.K.)



20. September 2010 // 40 Zigaretten +/- seit mehr als 40 Jahren

  • Frau U. kommt um 11.00 Uhr mit einem mobilen Sauerstoffgerät sehr langsam die Treppen hinauf
  • Sie raucht seit ihrem 13. Lebensjahr (während der zwei Schwangerschaften hat sie nicht geraucht)
  • 2004 wurde starkes Asthma festgestellt
  • Da die Lungenfunktion unter dem massiven Nikotinkonsum extrem nachgelassen hat, ist Frau U. seit kurzem fast ständig auf ein Sauerstoffgerät angewiesen
  • Sie benötigt sie Sauerstoffergänzung zur Zeit sowohl am Tag als auch nachts
  • Die Führung des Haushaltes fällt ihr sehr schwer, Spaziergange sind unmöglich
  • Diagnose: COPD IV (Chronic Obstriktiv Pulmonary Disease => "Raucherlunge")
  • Bei etwa 90 % aller Patienten mit dieser Diagnose ist jahrelanges Rauchen die Ursache (weitere Spätfolgen der Nikotinsucht können eine Chronische Bronchitis, das Lungenemphysem sowie zahlreiche Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sein)
  • Auf dem Weg zu mir rauchte Frau U. noch eine Zigarette (die Letzte!)


Unmittelbar nach der Rauchentwöhnung mit MET und Hypnose:
Frau U. ist überrascht: "Ich fühle mich irgendwie total erleichtert."

Sie hat nach insgesamt 5 Stunden überhaupt kein Verlangen.

Auch die halbe Stunde Pause hat sie nicht für eine Zigarette genutzt!

Frau U.: „Ich wundere mich gerade darüber, dass ich mich ziemlich erschöpft fühle, obwohl ich doch nur gelegen habe?!“

Meine Antwort: „Sie haben zwar gelegen = waren also körperlich, hypnotisch entspannt, ihr Unterbewusstsein bleibt während dieser Zeit sehr aktiv und hat für sie in ihrem Sinn gearbeitet.“


Telefonat mit Frau U. am 23.09.2010 (drei Tage nach der Hypnose)

„ Mir geht es es sehr gut! Rauchen ist überhaupt kein Thema. Das Sauerstoffgerät benutze ich nur noch nachts, ich kann mich gut bewegen.

Mein Mann freut sich sehr über den Erfolg und denkt bereits selbst über ein Leben ohne Zigaretten nach.“


e-mail (nach einer Woche)

„...  es würde mich freuen, wenn ich anderen Mut machen kann, auch diesen Weg zu gehen ...   es geht mir von Tag zu Tag besser ...  von der Lunge her brauch ich wirklich nur noch ab und zu mal Sauerstoff ...  und das Rauchen ...  läßt mich nur noch kalt ...“


Liebe Grüße  A.U. ...